illkommen im

Haus der See

[span. Sevilla]

strohgedeckt steht die Hütte über dem Schwedenhagen

elektrisch Licht und fließend Warmwasser wie im Adlon

gehobenes Camping

bis 1536 Waldweide und Eichelmast der Abtei Sankt Nikolaus

heute suhlen sich Wildschweine zusammen mit Fuchs und Reh

Kormoran, Pirol und Marder

Einschiffen

  • den Schlüssel findet ihr in der Küchenschublade
  • Hauptwasserhahn aufdrehen, grünes Rädchen im Heizraum
  • Therme im Heizraum, im Sommer Warmwasser-Symbol
  • Vorlauf 55 Grad

Ausschiffen

  • Wasserversorgung zwischen November und März zentral abstellen und im kleinen Klo das Wasser ablassen
  • Gastherme zentral ausschalten, ganzjährig weil dennoch Frostschutz besteht
  • Bitte die Stecker diskonnektieren (Radio, Wasserkocher, Leselampe)

free WiFi im Hafen Kloster

zur Rechten sieht man und zur Linken die Sonne auf- und niedersinken

abtauchen durch die brackigen Wasserfarben der ungleichen Geschwister, Strand und Haff, Sand und Schlick

Das Fräulein stand am Meere1

Und seufzte lang und bang,
Es rührte sie so sehre
Der Sonnenuntergang

Mein Fräulein! sein Sie munter,
Das ist ein altes Stück;
Hier vorne geht sie unter
Und kehrt von hinten zurück

und wenn vorn die goldblond sandige Ostsee, dann liegt hinten mit Tucholsky die

  • Seebühne & Homunkulus in Vitte, Programme nur auf Plakaten
  • Museums-Buchladen, Führungen & Lesungen Hauptmannhaus
  • die Führung von Marion Magas >Auf den Spuren der Wissenschaftler< hiddenseekultur.de/fuehrungen, die Dienstags gelegentlich auf unserer Terrasse endet
  • Endspiele bei Holzofen-Pizza und Boddenblick Seglerhafen Lange-Ort Vitte

die Gärtnerei verkauft ihr Gemüse Samstags (Mittwochs)

Commodities ohne Infrastruktur in Form von Strandbar Club Casino Kaschemmen Sterneküche Pool Oper, dafür

kleine Perzeptionen, Impulse, die den Sinnen zugänglich sind, ohne dass sie wahrgenommen werden, wie etwa das die Aufmerksamkeit durch Gewöhnung unterlaufende Meeresrauschen … als Quelle aller begrifflichen Klarheit, nicht dem bewussten Geist, sondern dem Körper zugänglich, weil die Betrachtung des Körpers und nicht der Seele etwas deutlich und erklärbar macht2

  1. Heinrich Heine, 1832 ↩︎
  2. Horst Bredekamp, Leibniz und die Revolution der Gartenkunst, Wagenbach 2013 ↩︎